OFFSHORE TEAM GERMANY – PROJEKTE

MINI-TRANSAT 2017 – CLASSE MINI

Mit der GER 934 hat das Offshore Team Germany einen der schnellsten Mini Portotypen in den Wettkampf gebracht und ein erstes technologisches Ausrufezeichen gesetzt.

Das innovative Design mit ausgeprägter Scow-Form des Buges, Steckschwertern und Schwenkkiel soll bei seiner Transatlantik-Premiere die 20-jährige Vorherrschaft der Franzosen angreifen.

 

Das Rennen

Das Rennen startet am 1. Oktober und führt die Solo-Segler auf ihren 6,50 Meter kleinen Yachten über zwei Etappen und 4050 nautische Meilen von La Rochelle nach Las Palmas de Gran Canaria und weiter nach Le Marin in Martinique über den Atlantik.

Die erste Etappe ist 1350 Meilen lang und dauert 7 bis 10 Tage. Nach dem oft komplizierten Durchqueren der Bucht von Biskaya, erwarten die Segler harte, raume Winde entlang der portugiesischen Küste, bevor sie das kanarische Archipel erreichen.

Die zweite Etappe ist 2700 Meilen lang und startet Anfang November von Las Palmas de Gran Canaria. Über 15 bis 20 Tage, führt der Kurs die Segler erst durch die zahlreichen Inseln, bevor sie die berühmten Passatwinde erreichen. Dieser östliche Wind trägt die Flotte über den Atlantik bis Le Marin in Martinique.

Das Leben an Bord des kleinen Schiffes ist eng. Die Vorbereitung von Mahlzeiten, Navigation, Wettervorhersagen und Strategien, das Stauen der Ausrüstung, die kurzen Schlafintervalle, das Ruhen von Zeit zu Zeit sind nicht sehr komfortabel, aber möglich.

Auf den neuesten Prototypen ist das Leben im Inneren ein echter Sport. Der Schwenkkiel mit seinen Blöcken und Leinen in der Mitte des 1,40 Meter hohen Cockpits, die Daggerboards oder Foils an den Seiten, dahinter eine schwarze, nasse Kabine von 50 cm Breite, in der die Skipper ihren zerstückelten Schlaf finden. Auf einem Mini wohnt man definitiv draußen und die nasse Offshore-Kleidung ist der beste Schutz!

 

Verfolgen Sie das Rennen live über den Tracker!

 

Website Minitransat

Kampagne 2017

12. – 15. MaiMare Nostrum500 nm Double
08. – 10. JuniTrophee MAP200 nm Solo
18. – 23. JuniMini Fastnet600 nm Double
Juli / AugustFoil Testing and Data Collection
30. Juli – 08. Aug.Transgascogne600 nm Double
01. Okt. StartMini Transat4200 nm Solo

BARCELONA WORLD RACE 2018/19 – CLASSE IMOCA

„The Greatest Double-Handed Ocean Challenge“

 

Das Rennen

Das Barcelona World Race ist das einzige Double-Handed Rennen (zwei Segler per Boot) um die Welt.
Die Segler müssen dabei eine Route von über 23.000 Seemeilen (rund 41.000 km) ohne externe Unterstützung zurücklegen.

Das Rennen startet und endet jeweils in Barcelona. Aus dem Mittelmeer in den Atlantik Richtung Süden, lassen die Teams die drei großen Kaps: Kap der guten Hoffnung (Südafrika), Kap Leuwin (Australia) und Kaphorn (Chile) jeweils an Backbord liegen und segeln dabei bis an die Treibeisgrenze der Antarktis, bevor sie wieder in den Atlantik Richtung Norden kommen.

Während der drei Monate Wettkampf passieren die Segler 12 Klimazonen, 3 Ozeane und das Mittelmeer.

Es ist eine extreme sportliche und psychische Herausforderung – ein modernes Hochseeabendteuer das menschliche Grenzen testet.

 

Das Boot

Gesegelt wird auf Yachten der IMOCA Open 60 Klasse, die zu den schnellsten modernen Einrumpfbooten gehören. Die Rümpfe sind komplett aus Karbon gefertigt, um im Design so leicht wie möglich zu sein, aber auch stabil genug, um den härtesten Bedingungen auf der offenen See Stand zu halten.

Der IMOCA Open 60 ist der wichtigste Baustein im Multi Boot Programm vom Offshore Team Germany.

Das Boot wurde vom ehemaligen spanischen Rennstall „Acciona“ für die Vendée Globe 2012/13 gebaut und 2017 vom OTG erworben.

 

Website Barcelona World Race

© Offshore Team Germany