SOLIDE GENERALPROBE FÜR DAS MINI-TRANSAT

SOLIDE GENERALPROBE FÜR DAS MINI-TRANSAT

Mit dem Abschluss der diesjährigen Transgascogne, einem Zwei-Etappen-Rennen durch die Biskaya, sind die Segler der Mini 6.50 in die entscheidende Vorbereitung für das Mini-Transat eingebogen. Morten Bogacki vom Offshore Team Germany belegte auf beiden Teilabschnitten von Les Sables d’Olonne/Frankreich nach Laredo/Spanien und die gleiche Strecke zurück jeweils den fünften Platz im Feld der Prototypen. Geprägt waren die Rennen durch intensive Schwachwindphasen, die Bogackis „Lilienthal“ vor besondere Herausforderungen stellt.

Noch fehlt der „Lilienthal“ der neubestellte große Gennaker, der gerade bei den Leichtwind-Bedingungen für mehr Power sorgen wird. Die Lieferung der neuen Segelgarderobe ist rechtzeitig für das Mini-Transat geplant. So aber musste „Lilienthal“ zur Transgascogne auf ein paar zusätzliche Pferdestärken verzichten.

Morten Bogacki war dennoch zufrieden: „Eigentlich war es eine gute Generalprobe für das Mini-Transat. Aber in manchen Phasen war ich im Vergleich zu Konkurrenten mit dem großen Gennaker um einen Knoten langsamer. In anderen Momenten habe ich mich immer wieder ganz gut herangekämpft. Der Wind schwankte zwischen 0 und 14 Knoten.“ Wie die beiden Etappen indes mit einem anderen Segel-Equipment ausgegangen wären, ist nur schwer zu beurteilen, denn die Winde waren extrem schwer zu lesen. „Die Wettermodelle stimmten alle ein bisschen, aber auch nicht richtig. Daher war es nicht einfach zu analysieren, welchem Modell man folgen sollte“, so Bogacki. Insbesondere ausgeprägte Flauten vor den jeweiligen Zieleinläufen sorgten für Nervenspiele.

Für das Potenzial des Bootes gab das Transgascogne einen guten Hinweis, denn bis auf wenige Ausnahmen waren die Anwärter auf die vorderen Plätze zum Mini-Transat vertreten.

Als nächstes wird „Lilienthal“ nun nach La Rochelle/Frankreich, dem Startort des Mini-Transat, überführt, um dort auf das große Atlantikrennen vorbereitet zu werden. „Es gibt noch eine längere Arbeitsliste, aber nichts Gravierendes. Die neuen Segel kommen hoffentlich just-in-time Anfang September für einen Test, bevor das Boot in den Parc fermee muss“, so Bogacki.

Der Start zum Mini-Transat ist auf den 22. September datiert. Die erste Etappe führt die Flotte von La Rochelle/Frankreich nach Las Palma/Gran Canaria, nach dem Neustart geht es über den Atlantik in die Karibik nach Le Marin/Martinique.

#madeingermany

Diesen Beitrag teilen oder weiterleiten

Share on email
Share on facebook
Share on whatsapp
Share on google
Share on twitter
Share on pinterest